Brahma am Steintisch

Rasseportrait Brahma — Königin der Hühner

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Brahma-Hühner im Auslauf

Die Brahma — Königin unter den Hühnerrassen

Die Brahma gehört zu den größten und imposantesten Hühnerrassen der Welt. Mit ihrem massiven Körperbau, den befiederten Läufen und dem ruhigen, freundlichen Wesen hat sie sich einen festen Platz in der Rassegeflügelzucht erobert. Ursprünglich aus Asien stammend, wurde sie im 19. Jahrhundert nach Europa gebracht und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit.

Brahma-Hahn bei der Ausstellung

Farbschläge und Zuchtstandard

In Deutschland werden Brahmas in verschiedenen anerkannten Farbschlägen gezüchtet. Die bekanntesten sind:

  • Weiß-schwarzcolumbia — der Klassiker mit weißem Grundgefieder und schwarzer Halsbehangzeichnung
  • Gelb-schwarzcolumbia — warmer Gelbton mit schwarzer Zeichnung
  • Rebhuhnfarbig gebändert — besonders schöne, detaillierte Zeichnung
  • Silberfarbig gebändert — elegante silberne Variante

Der BDRG (Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter) legt die Standards fest, nach denen die Tiere auf Ausstellungen bewertet werden. Dabei spielen Körperform, Gefiederfarbe, Fußbefiederung und der charakteristische Erbsenkamm eine entscheidende Rolle.

Haltung und Charakter

Brahmas sind ausgesprochen ruhige und zutrauliche Tiere, die sich hervorragend für die Hobbyhaltung eignen. Trotz ihrer Größe — Hähne erreichen bis zu 5 kg — sind sie sanftmütig und lassen sich gut mit anderen Rassen vergesellschaften. Sie benötigen einen trockenen Auslauf, da die befiederten Läufe bei Nässe schnell verschmutzen. Ein geräumiger, gut belüfteter Stall ist Pflicht.

Als Winterleger setzen Brahmas auch in der kalten Jahreszeit zuverlässig Eier, was sie von vielen anderen Rassen unterscheidet. Die Eier sind mittelgroß bis groß und haben eine bräunliche Schale.

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